Warum funktioniert EFT?

In der klassischen Psychotherapie wird angenommen, dass negative oder unangenehme Emotionen von negativen Ereignissen herrühren. Bei jeder Erinnerung an das Ereignis – so die Annahme – treten die negativen Emotionen wieder auf: Erinnerung Emotion

Beispiel:

Der konventionelle Therapieansatz läge nun darin, nach dem auslösenden Ereignis (in der Kindheit) zu suchen, sich an das unangenehme Erlebnis bewusst zu erinnern, es zu analysieren und zu verstehen. Das heißt aber auch, sich intensiv damit beschäftigen zu müssen, was je nach Thema sehr angstbesetzt und schmerzhaft sein kann.

Bei Phobien (z.B. Angst vor dem Fliegen) gilt die „systematische Desensibilisierung“ der Verhaltenstherapie als erfolgreich. Dabei wird die betroffene Person so lange langsam an die angstbesetzte Situation gewöhnt, bis diese keinen Stress mehr verursacht oder sie wird der angstbesetzten Situation solange ausgesetzt (beliebte Therapie bei Flugangst) bis sie so erschöpft ist, dass sich das System ergibt.

Die energetischen Verfahren der neueren Psychologie, zu denen auch EFT gezählt wird, gehen dagegen davon aus, dass ein negatives Ereignis eine Störung im Energiesystem verursacht und diese wiederum die Ursache für die unangenehme Emotion ist. Das bedeutet, dass bei jeder Erinnerung an das negative Ereignis die Störung im Energiesystem aktiviert wird, was sich dann als unangenehme Emotion oder als psychischer bzw. körperlicher Schmerz äußert:
Erinnerung Störung im Energiesystem unangenehme Emotion

EFT sucht nicht die Ursache des Problems, sondern wirkt in erster Linie auf die Störung im körpereigenen Energiesystem ein, die durch das belastende Ereignis ausgelöst wurde. Durch die EFT-Klopfbehandlung wird die Störung im Energiesystem aufgelöst, die Meridianenergie kann wieder frei fließen. Das negative Ereignis kann zwar weiterhin erinnert werden, aber es ist von den unangenehmen Emotionen dauerhaft entkoppelt.

EFT wirkt nachhaltig und auf Dauer, bisher sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gründe. (Götz W. Werner)