Wie funktioniert EFT?

Der Grund aller negativen Emotionen liegt in einer Störung des körpereigenen Energiesystems. Diese Annahme von Gary Craig beruht auf den Erkenntnissen der Chinesischen Medizin.

Es ist nicht das Trauma selbst, was uns belastet. Die negativen Gefühle, die durch eine belastende Erfahrung entstehen, verursachen eine Störung des Energieflusses innerhalb unseres Energiesystems. Wenn bestimmte Akupunkturpunkte geklopft werden, während die Emotion gespürt wird, benutzen wir die Meridiane als „Klingeldrähte“ zum Gehirn, wo in den Mandelkernen ein Prozess der Trennung zwischen Erfahrung und den damit verbundenen Emotionen stattfindet. Das System kann sich sozusagen neu organisieren, weil die belastenden Emotionen nicht mehr abrufbar sind.

Wie läuft eine EFT-Sitzung ab?

Zuerst findet ein kurzes Vorgespräch statt, bei dem Sie Ihr Problem schildern. Nach einer kurzen Einstimmungsübung klopft der EFT-Coach mit Ihnen zusammen die Meridianpunkte, wobei Sie sich mit Ihrem Problem und den dadurch entstandenen Gefühlen verbinden. Dieser Durchgang wird wiederholt. Häufig treten dabei weitere Aspekte und damit verbundene Gefühle des Problems auf, die in weiteren „Klopfdurchgängen“ bearbeitet werden, bis Sie sich in Harmonie befinden und das ursprüngliche Problem als gelöst empfinden. Abschließend machen Sie eine Übung, bei der beide Gehirnhälften miteinander verbunden werden, um eine otimale Wirkung zu erreichen.

Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gründe. (Götz W. Werner)